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Fachlich kompetente Rechtsberatung kostet Geld. Eine schlechte Beratung, „juristisches Halbwissen“, oder der „gut gemeinte Rat“ eines Bekannten, kosten am Ende hĂ€ufig noch viel mehr.

Die AnwaltsvergĂŒtung bezieht sich auf die Fachkompetenz des Rechtsanwaltes und die Zeit die er sich fĂŒr Sie und Ihr Anliegen sowie fĂŒr die Bearbeitung Ihrer Angelegenheit nimmt.

Die VergĂŒtung der RechtsanwĂ€lte richtet sich nach dem RechtsanwaltsvergĂŒtungsgesetz (RVG). Hiernach sind unter anderem GebĂŒhren fĂŒr eine Erstberatung (1), die Vertretung (2), oder die ProzessfĂŒhrung (3) möglich. Das RVG sieht fĂŒr unterschiedliche TĂ€tigkeiten GebĂŒhrensĂ€tze, oder an deren Stelle die Vereinbarung eines Stundenhonorars (4) vor. Die AufklĂ€rung ĂŒber die voraussichtliche GebĂŒhrenhöhe ist kostenfrei (5).

(1) Erstberatung
Die ErstberatungsgebĂŒhr ist zwischen dem Rechtsanwalt und dem Mandanten frei vereinbar. Diese betrĂ€gt jedoch gegenĂŒber Verbrauchern (Privatpersonen) höchstens bis zu Euro 190,00 zuzĂŒglich der gesetzlichen Umsatzsteuer (§ 34 Abs. 1, S. 3, 2. Halbsatz RVG). Die Höhe der Kosten fĂŒr ein erstes BeratungsgesprĂ€ch richtet sich in der Regel nach Umfang und Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage sowie nach dem Gegen-standswert.

Wird der Rechtsanwalt ĂŒber die mĂŒndliche Erstbefassung Ihrer Angelegenheit hinaus tĂ€tig, entstehen hierdurch, aufgrund anderer GebĂŒhrenvorschriften, weitere Kosten.

(2) Vertretung
FĂŒr die ĂŒber die Erstberatung hinausgehende TĂ€tigkeit des Rechtsanwaltes fĂŒr Sie entsteht regelmĂ€ĂŸig eine GeschĂ€ftsgebĂŒhr. Diese entsteht fĂŒr das Betreiben der Ange-legenheit, unter anderem durch eine weitergehende PrĂŒfungstĂ€tigkeit Ihrer Angelegen-heit sowie Ihrer Unterlagen, der Abfassung von SchriftsĂ€tzen, der Kontaktaufnahme mit der Gegenseite oder sonstigen Dritten.

Die Höhe der GeschĂ€ftsgebĂŒhr bestimmt sich nach dem Gegenstandswert. Dieser wird durch den Gegenstand der anwaltlichen TĂ€tigkeit bestimmt. Er bestimmt sich beispielsweise bei einer Forderung aus deren Höhe, und fĂŒr die Vielzahl der unterschied-lichen GegenstĂ€nde aus gebĂŒhrenrechtlichen Vorschriften, ergĂ€nzt durch höchstrichter-liche Rechtsprechung. Der hiernach ermittelte Gegenstandswert ist Grundlage fĂŒr die Ermittlung der im RVG tabellarisch festgesetzten GebĂŒhrenhöhe (Anlage 1 zu § 2 Abs. 2 RVG – VergĂŒtungsverzeichnis). Ist Gegenstand der RechtsanwaltstĂ€tigkeit beispielsweise eine Forderung von Euro 3.000,00, bei durchschnittlichem Umfang und Schwierigkeits-grad der Angelegenheit, entsteht eine 1,3 GeschĂ€ftsgebĂŒhr in Höhe von Euro 261,30, zuzĂŒglich Post- und Telekommunikationspauschale von Euro 20,00, jeweils zuzĂŒglich gesetzlicher Umsatzsteuer in Höhe von zurzeit 19 %.

Im Falle der erfolgreichen Durchsetzung Ihres Anspruches hat regelmĂ€ĂŸig die Gegenpartei die Kosten auch des Rechtsanwaltes, den Sie mit der Geltendmachung Ihres Anspruchs beauftragt haben, zu tragen. Dasselbe gilt bei der Abwehr eines gegen Sie gerichteten, unbegrĂŒndeten Anspruchs. Bei einer nur teilweisen Durchsetzbarkeit Ihres Anspruches werden die jeweiligen Rechtsanwaltskosten der beteiligten Parteien gequotelt.

FĂŒr den Fall eines Vergleichs mit der Gegenpartei tritt zu der GeschĂ€ftsgebĂŒhr, die je nach Umfang und Schwierigkeitsgrad, innerhalb eines GebĂŒhrenrahmens von 0,5 – 2,5, auch ĂŒber eine 1,3 GeschĂ€ftsgebĂŒhr hinausgehen kann, eine 1,5 EinigungsgebĂŒhr hinzu.

Unter UmstĂ€nden haben Sie eine Rechtsschutzversicherung. Hierbei ist es in Ihrem Interesse zu prĂŒfen, fĂŒr welche einzelnen Rechtsgebiete und RechtsanwaltstĂ€tigkeiten diese eintrittspflichtig ist. Gerne sind wir Ihnen hierbei behilflich.

(3) ProzessfĂŒhrung
In einem gerichtlichen Rechtsstreit entstehen regelmĂ€ĂŸig eine 1,3 VerfahrensgebĂŒhr und eine 1,2 TerminsgebĂŒhr, und, im Falle eines Vergleiches eine 1,0 EinigungsgebĂŒhr. Der sich wiederum nach dem Gegenstand der anwaltlichen TĂ€tigkeit richtende Streitwert ist Grundlage fĂŒr die Ermittlung der im RVG tabellarisch festgesetzten GebĂŒhrenhöhe (Anlage 1 zu § 2 Abs. 2 RVG – VergĂŒtungsverzeichnis).

Auch hier gilt wieder, dass im Falle der erfolgreichen Durchsetzung Ihres Anspruches regelmĂ€ĂŸig die Gegenpartei die Kosten auch Ihres Rechtsanwaltes zu tragen hat. Bei einer nur teilweisen Durchsetzbarkeit Ihres Anspruches werden die jeweiligen Rechts-anwaltskosten der beteiligten Parteien gequotelt.

Bei einer anwaltlichen TĂ€tigkeit in derselben Angelegenheit außerhalb des Prosses erfolgt eine anteilige Anrechnung der vorgerichtlich entstandenen GeschĂ€ftsgebĂŒhr auf die 1,3 VerfahrensgebĂŒhr des Prozesses.

4) Stundenhonorar
Die StundensĂ€tze eines Rechtsanwaltes betragen hĂ€ufig zwischen netto Euro 160,00 und Euro 280,00. Die Vereinbarung eines Stundenhonorars empfiehlt sich, wenn Art, Umfang, Schwierigkeitsgrad und zeitlicher Aufwand in keinem vertretbaren VerhĂ€ltnis zu der zu betreibenden Angelegenheit steht, oder bei Beauftragung eines Gutachtens, oder sonst bei einem krassen MissverhĂ€ltnis der beauftragten anwaltlichen TĂ€tigkeit zu den nach den GebĂŒhrensĂ€tzen des RVG vorgesehenen RechtsanwaltsgebĂŒhren. Unser Stundenhonorar betrĂ€gt netto Euro 190,00 zuzĂŒglich gesetzlicher Umsatzsteuer in Höhe von zurzeit 19 %, kann je nach Einzelfall jedoch auch hierunter liegen oder hierĂŒber hinausgehen.

5) AufklĂ€rung ĂŒber die voraussichtliche GebĂŒhrenhöhe
Gerne erlĂ€utern wir Ihnen im Rahmen eines ersten GesprĂ€ches, d.h. vor einer Auftragserteilung durch Sie, die Höhe der voraussichtlich zu erwartenden Kosten. Ebenso beraten wir Sie gerne ĂŒber die Möglichkeiten und die ModalitĂ€ten einer Honorarvereinbarung. Das InformationsgesprĂ€ch ĂŒber die voraussichtliche GebĂŒhren-höhe ist fĂŒr Sie kostenfrei.