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bild7Wohnungseigentumsrecht

Mit dem Kauf einer Eigentumswohnung werden Sie Eigent├╝mer, und haben sich dennoch mit den Belangen und unter-schiedlichen Interessen der Gemein-schaft auseinanderzusetzen. Lassen Sie sich ├╝ber Ihre Rechte und Pflichten beraten, und erforderlichenfalls gegen├╝ber anderen Eigent├╝mern, der Wohnungseigent├╝mergemeinschaft oder dem Verwalter vertreten.

Bei dem Kauf einer Eigentumswohnung erwerben Sie das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es geh├Ârt. Dasselbe gilt bei dem Erwerb eines Doppel- oder Reihenhauses.

Mit seinem Sondereigentum darf der Eigent├╝mer nach seinem Belieben verfahren, sofern nicht das Gesetz oder die Rechte Dritter, insbesondere die der anderen Sonder-eigent├╝mer bzw. der Wohnungseigent├╝mergemeinschaft, entgegenstehen. Der Sondereigent├╝mer darf also seine Wohnung bewohnen, vermieten, verpachten oder in sonstiger Weise nutzen sowie andere von Einwirkungen ausschlie├čen, ┬ž 13 Abs. 1 WEG.

Gemeinschaftliches Eigentum sind das Grundst├╝ck sowie die Teile, Anlagen und Einrichtungen des Geb├Ąudes, die nicht im Sondereigentum oder im Eigentum eines Dritten stehen.

Streit unter den Eigent├╝mern einer Wohnungseigent├╝mergemeinschaft entsteht nicht selten im Zusammenhang unterschiedlicher Ansichten ├╝ber die Notwendigkeit von Instandsetzungen und Instandhaltungen des Gemeinschaftseigentums und der hierdurch entstehenden Kosten, also beispielsweise im Zusammenhang mit der Sanierung oder Erneuerung der Dacheindeckung nebst D├Ąmmung, der Fenster, der Balkone, der Hausfassade, des Treppenhauses, des Kellers, oder der Au├čenanlagen. Hiervon zu unterscheiden ist die Kostentragungspflicht des einzelnen Eigent├╝mers, die f├╝r Teile des Gemeinschaftseigentums abweichend geregelt werden kann, wor├╝ber beispielsweise in Bezug auf Fenster und Balkone die f├╝r alle Eigent├╝mer rechtlich bindende Teilungs-erkl├Ąrung h├Ąufig bereits Auskunft geben kann. F├╝r Ma├čnahmen der Eigent├╝mer-gemeinschaft sind von dem einzelnen Eigent├╝mer somit h├Ąufig hohe Zahlungen, oftmals in Gestalt einer Sonderumlage, zu leisten. Die Grundlage hierf├╝r wird durch das Gremium der Eigent├╝mergemeinschaft, der Eigent├╝merversammlung, im Beschlusswege gefasst. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Frist zur gerichtlichen Beschlussanfechtung von einem Monat ab dem Datum der Beschlussfassung gilt, und nicht etwa ab Zugang des Protokolls der Eigent├╝merversammlung bei dem einzelnen Eigent├╝mer, in welchem der Beschluss protokolliert ist. Dies stellt einen weit verbreiteten Irrtum dar.

Wir sind unter anderem in folgenden Bereichen f├╝r Sie t├Ątig:

Die vielf├Ąltigen Interessen des einzelnen Eigent├╝mers lassen sich h├Ąufig durch eine Kl├Ąrung des Sachverhaltes, und einer eingehenden rechtlichen Pr├╝fung und Beratung, zu Ihren Gunsten gestalten. Sofern eine au├čergerichtliche Streitbeilegung nicht m├Âglich ist, vertreten wir Sie vor Gericht.